Die im BitLocker-Modul erstellten Richtlinien müssen für die Bereitstellung bestimmten Zielen zugeordnet werden. Weitere Informationen zum Erstellen und Konfigurieren von BitLocker-Richtlinien finden Sie, wenn Sie diese Seite lesen. Dieses Dokument beschreibt die Schritte zum Erstellen und Konfigurieren von BitLocker-Richtlinien sowie zur Automatisierung der BitLocker-Bereitstellung.
Sobald eine Richtlinie erstellt wurde, ordnen Sie sie bestimmten Zielen zu. Unterstützte Zieltypen sind statische Computergruppen (CG), statische eindeutige CG und dynamische CG. Neue Systeme, die in dynamische CGs aufgenommen werden, werden automatisch entsprechend der bereitgestellten Richtlinie verschlüsselt. So wird sichergestellt, dass jedes neue System, das den Kriterien entspricht, ohne manuelles Eingreifen einbezogen wird. Weitere Informationen zu benutzerdefinierten Gruppen und deren Konfiguration finden Sie, wenn Sie diese Seite lesen. Bitte befolgen Sie diese Schritte, um BitLocker-Richtlinien bereitzustellen:



Hinweis: Für diese Option gilt eine Obergrenze von 200 Computern
Nach der Bereitstellung können Sie die Liste der zugeordneten Computer und deren Status der Richtlinienbereitstellung anzeigen. Dieser Abschnitt enthält auch Anmerkungen oder Gründe für eventuelle Fehler. Stellen Sie sicher, dass die Verschlüsselung entweder gerade ausgeführt wird oder vollständig abgeschlossen ist.
Sie können den Verschlüsselungsstatus für jeden Computer im Bereich „Managed Computers“ überprüfen.

Wenn ein Computer auch nach erfolgreicher Richtlinienbereitstellung vollständig entschlüsselt bleibt, kann dies zwei Gründe haben: Die Verschlüsselungseinstellung erfordert die Benutzereingabe einer PIN oder Passphrase, oder es handelt sich um einen Computer ohne TPM, bei dem eine Passphrase zwingend erforderlich ist. Verschlüsselungsfehler können auch durch Umgebungsprobleme entstehen, was uns zum nächsten Abschnitt „Voraussetzungen für die Verschlüsselung“ führt.
Im Abschnitt Voraussetzungen für die Verschlüsselung können Sie Computer anzeigen, die aufgrund von Fehlern wie BIOS-Modus-Inkompatibilität, WMI-Fehlern oder Problemen mit dem TPM-Besitz nicht mit der Verschlüsselung fortfahren können. Jeder Fall ist dokumentiert, und es werden Schritte zur Behebung bereitgestellt. Die Computer werden zudem anhand der Fehler unterschieden.
Der Verschlüsselungsprozess beginnt erst, nachdem das Passwort festgelegt wurde. Die Kriterien für die Erstellung eines Passworts lauten wie folgt:


Nach der Verschlüsselung muss das Passwort bei jedem Start eingegeben werden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, lesen Sie bitte unseren Abschnitt Häufig gestellte Fragen für weitere Informationen.