Aktivitäten nach der Bereitstellung

Aktivitäten nach der Bereitstellung helfen dabei, Geräte unmittelbar nach der Bereitstellung eines Betriebssystem-Images für die Nutzung vorzubereiten. Das OS-Deployment-Add-on in Endpoint Central ermöglicht es, diese Einstellungen als Teil einer Bereitstellungsvorlage zu konfigurieren. Diese Seite erläutert jede verfügbare Option und wie sie bei der Erstellung einer Vorlage verwendet werden kann.

Herunterfahren oder Neustarten des Zielcomputers

Diese Einstellung bestimmt, welche Aktion der Zielcomputer nach Abschluss der Bereitstellung ausführt. Wählen Sie je nachdem, wie das Gerät verwendet werden soll, entweder Herunterfahren oder Neustart. Ein Neustart wird empfohlen, wenn das Gerät sofort einsatzbereit sein muss, während sich das Herunterfahren eignet, wenn das Gerät erst später verwendet wird. Diese Aktion wird automatisch ohne manuelles Eingreifen ausgeführt.

Einstellungen für die Migration von Benutzerprofilen

Beim Upgrade auf ein neueres Betriebssystem werden vorhandene Benutzerdaten und Konfigurationen möglicherweise nicht automatisch übertragen. Um diesen Übergang zu vereinfachen, können Sicherungen von Benutzerprofilen erstellt und auf das Zielgerät migriert werden. Wählen Sie unter Einstellungen für die Migration von Benutzerprofilen die erforderliche Sicherung des Benutzerprofils aus, um sie in die Vorlage aufzunehmen.

Sicherungen von Benutzerprofilen können auch einzelnen Geräten zugeordnet werden, indem Sie unter der Registerkarte Anpassen die Option Computerspezifische Einstellungen auswählen und die Sicherung der entsprechenden MAC-Adresse zuweisen.

Detaillierte Schritte zum Erstellen von Profilsicherungen finden Sie unter Sichern von Benutzerprofilen. Weitere Informationen zur Migration von Profilen während der Bereitstellung finden Sie unter Migration von Benutzerprofilen.

Konfigurieren der Zielcomputerdetails

  • SID des Zielcomputers

    Geklonte Images können dazu führen, dass dieselbe Sicherheitskennung (SID) auf mehreren Geräten erscheint, was sich auf die Funktionalität von Domäne oder Arbeitsgruppe auswirken kann. Um Duplikate zu vermeiden, aktivieren Sie unter „Aktivitäten nach der Bereitstellung“ die Option Neue SIDs generieren. Dadurch wird jedem Zielcomputer automatisch eine eindeutige SID zugewiesen. Die vorhandene SID kann bei Bedarf auch beibehalten werden.

  • Name des Zielcomputers oder Benennungsmuster

    Bereitstellungsvorlagen ermöglichen das Definieren von Computernamen oder Mustern für Geräte, die das Image erhalten. Gängige Methoden umfassen feste Namen, fortlaufende Nummerierung oder präfixbasierte Benennung mithilfe von Hardwareattributen wie Seriennummern.

    Beispiele:

    • Fester Name: Durch Angabe von WIN-COMPUTER werden alle Geräte „WIN-COMPUTER“ genannt.
    • Fortlaufendes Muster: WINPC-{1} ergibt „WINPC-1“, „WINPC-2“, „WINPC-3“ usw.
    • Seriennummer: WINPC-<SERIALNO> erzeugt Namen wie „WINPC-F3QQ123“. (Stellen Sie sicher, dass Präfixe nicht mehr als sieben Zeichen umfassen.)
    • Zahlenauffüllung: WINPC-{001} erzeugt Namen wie „WINPC-001“, „WINPC-002“.
    • Gerätecode: WINPC-<DEVICECODE> verwendet Laptop-, Desktop- oder Surface-Gerätecodes, die unter Anpassen > Bereitstellung anpassen > Bereitstellungsvorlage > Einstellungen für Computernamenmuster definiert sind.
    • Code des Remote-Standorts: WINPC-<ROCODE> verwendet standortspezifische Codes, die typischerweise vom Namen des Standorts abgeleitet werden.

    Diese Muster können auch kombiniert werden (z. B. Präfix + Seriennummer + Sequenz).

    Für gerätespezifische Benennung können Computerspezifische Einstellungen verwendet werden, um einzelne Computernamen, Domänen oder andere Parameter zuzuweisen. Diese Werte werden angewendet, sobald die Bereitstellung abgeschlossen ist.

    Wenn die Option Computernamen während der Bereitstellung angeben gewählt wird, kann während des Bereitstellungsprozesses ein Name manuell eingegeben werden. Wenn kein Name angegeben wird, wartet das System 10 Minuten auf eine Eingabe. Nach diesem Zeitraum wird der Name aus den computerspezifischen Einstellungen angewendet; falls kein solcher vorhanden ist, bleibt der im Image eingebettete Name erhalten.

  • Zielcomputer zu einer Domäne hinzufügen

    Die Bereitstellungsvorlage kann Zielcomputer automatisch zu einer Domäne hinzufügen. Dies ist nützlich, wenn der Quellrechner (Imaging-Computer) und die Zielrechner zu unterschiedlichen Domänen gehören. Geben Sie Details wie den Domänennamen, den Netzwerktyp und die Anmeldedaten eines Administrators mit Berechtigungen zum Hinzufügen von Geräten zu dieser Domäne an.

  • Zielcomputer zu einer Domäne und OU hinzufügen

    Geräte können auch direkt in einer bestimmten Organisationseinheit (OU) platziert werden. Geben Sie die OU-Details bei der Konfiguration der Domäne an. Nach der Bereitstellung tritt das Gerät sowohl der Domäne als auch der festgelegten OU automatisch bei.

  • Benutzerkonten zum Zielcomputer hinzufügen

    Benutzerkonten können während der Aktivitäten nach der Bereitstellung auf dem Zielgerät erstellt werden. Dies ist nützlich, wenn Geräte für neue Mitarbeiter vorbereitet oder Konten vor der Übergabe zugewiesen werden.

  • applicationen hinzufügen

    applicationen, Treiber, ausführbare Dateien und Skripte können nach der Bereitstellung automatisch installiert werden. Informationen zur Konfiguration von applicationen finden Sie im Leitfaden zum Hinzufügen von applicationen.

    Sobald die Einstellungen für die Nachbereitstellung konfiguriert und die Vorlage fertiggestellt sind, fahren Sie mit der Bereitstellung des Images fort. Detaillierte Schritte finden Sie unter Bereitstellen von OS-Images.

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