Um Bereitstellungen und Offline-Imaging durchzuführen, müssen Sie den Computer in die ManageEngine-Vorinstallationsumgebung booten. Um diese Computer zu starten, müssen Sie ein WinPE-Medium (Windows Preinstallation Environment) erstellen. ManageEngine Endpoint Central bietet 3 Medientypen, mit denen Sie die Computer in Ihre Netzwerkumgebung booten können.
USB-Medium
Sie verwenden ein externes USB-Gerät (einen USB-Stick oder eine Festplatte), um die WinPE-Komponenten zu laden, mit denen die Computer in die WinPE-Umgebung gebootet werden. Wenn Sie Imaging und Bereitstellung auf einer geringeren Anzahl von Computern durchführen möchten, können Sie ein USB-Medium verwenden.
PXE-Server
Um Medien mit PXE (Preboot Execution Environment) zu booten, müssen die Zielcomputer PXE unterstützen. Die erstellten WinPE-Bootdateien werden mithilfe des TFTP-Dienstes (Trivial File Transfer Protocol) an die Zielcomputer übertragen. Dadurch wird die zum Booten mehrerer Computer erforderliche Zeit im Vergleich zu anderen Medientypen erheblich reduziert. Außerdem entfällt die Notwendigkeit, dass ein Techniker vor Ort das bootfähige Medium in das System einlegt. Um mehr über den PXE-Server zu erfahren, klicken Sie hier
ISO-Medium
ISO ist eine Datenträger-Image-Datei, die zum Laden der WinPE-Komponenten verwendet werden kann. Sie können dieses Medium verwenden, um eine virtuelle Maschine zu booten. Beim Starten virtueller Maschinen können Sie die ISO-Datei mit den WinPE-Komponenten hochladen, um die virtuellen Maschinen zu booten und Imaging sowie Bereitstellung durchzuführen.
Jetzt können Sie entweder wählen, das WinPE-Tool automatisch installieren zu lassen, oder das Tool manuell herunterzuladen, zu installieren und den Speicherort anzugeben. (Wenn das Tool bereits installiert ist, wird der Speicherort in Ihrer Oberfläche angezeigt).
Um die erforderlichen Treiber hinzuzufügen, die im Treiber-Repository verfügbar sind, befolgen Sie die unten angegebenen Schritte;
Hinweis: Die Medienerstellung ist ein inkrementeller Prozess: Die Installation des ADK-Tools und anschließend die Medienerstellung werden nacheinander verarbeitet. Das erstellte Medium wird auf dem Distribution-Server des entsprechenden Remote Office gespeichert.
Dieser Schritt variiert je nach Medienerstellung.
Wenn Sie ein USB-Medium erstellen, befolgen Sie die unten angegebenen Schritte:

Wenn Sie einPXE-Medium erstellen, befolgen Sie die unten angegebenen Schritte:
Wenn Sie ein ISO-Medium erstellen, befolgen Sie die unten angegebenen Schritte:

Computer mit USB-Medium booten:
Schließen Sie das USB-Gerät an den Zielcomputer an. Öffnen Sie das Boot-Reihenfolge-Menü und wählen Sie das USB-Laufwerk entweder unter LEGACY BOOT oder UEFI BOOT aus. Stellen Sie sicher, dass Sie die erforderliche Boot-Option entsprechend dem erstellten Image auswählen, um eine ordnungsgemäße Bereitstellung durchzuführen.
Computer mit PXE-Medium booten:
Sie müssen den DHCP-Server konfigurieren, um PXE-Medien zu hosten. In diesem Dokument erfahren Sie, wie Sie den DHCP-Server konfigurieren. Nach der Konfiguration des DHCP-Server öffnen Sie das Boot-Reihenfolge-Menü auf dem Zielcomputer und wählen Onboard NIC aus. Zu diesem Zeitpunkt werden alle für den Bootvorgang erforderlichen Dateien an den Zielcomputer übertragen.
Computer mit ISO-Medium booten:
Sie können diese heruntergeladene ISO-Datei auf die virtuelle Zielmaschine hochladen, um Imaging und Bereitstellung durchzuführen. Sie können die ISO-Datei auch in ein CD-Laufwerk einbinden und die CD für den Bootvorgang verwenden und im Boot-Reihenfolge-Menü das CD/DVD-Laufwerk auswählen.
Hinweis:
Wenn Sie weiterhin Bedenken bei der Konfiguration der PXE-Einstellungen haben, können Sie jederzeit eine kostenlose personalisierte technische Demo anfordern.