Hardwareunabhängige Bereitstellung

Wenn Sie ein Administrator sind, der mehrere Computer mit unterschiedlicher Hardware verwaltet, ist es schwierig, viele verschiedene Images zu pflegen, die unterschiedliche Hardwarekonfigurationen unterstützen. Im Allgemeinen benötigt ein neuer Rechner möglicherweise einen neuen Satz Treiber, und ein älterer Rechner möglicherweise aktualisierte Treiber. Die Funktion zur Betriebssystembereitstellung beseitigt diesen Aufwand, für jede Hardware mehrere Images zu verwalten. Mit der Funktion „Hardwareunabhängige Bereitstellung“ können Sie ein einzelnes Basis-Image auf mehreren Computern bereitstellen, unabhängig von deren Hardware, und automatisch die für jede Hardware erforderlichen Treiber hinzufügen.

Die hardwareunabhängige Bereitstellung löst viele Probleme bei der Image-Erstellung und der Betriebssystembereitstellung. Das Betriebssystem allein ist nicht in der Lage, die Geräte zu erkennen, und benötigt Treiber, um die erforderlichen Systemfunktionen auszuführen. Damit ein System beispielsweise funktioniert, benötigt es einen spezifischen Satz an Gerätetreibern wie Festplattentreiber, Netzwerktreiber, USB-Treiber, Gerätetreiber usw. Wenn Sie ein Image manuell mit einem Satz von Treibern bereitstellen, besteht die Möglichkeit, dass die Treiber nicht mit der Hardwarekonfiguration des Rechners übereinstimmen, was zu Systemfehlern führt. Die Funktion „Hardwareunabhängige Bereitstellung“ hilft Ihnen, dieses Problem zu vermeiden, indem automatisch die kompatiblen Treiber zu dem Rechner hinzugefügt werden, auf dem das Image bereitgestellt wird.

Ablauf der hardwareunabhängigen Bereitstellung

Im Folgenden sind die Schritte unserer hardwareunabhängigen Bereitstellung aufgeführt:

  1. Der Zielcomputer wird mithilfe des WinPE-Mediums in die Netzwerkumgebung gebootet.
  2. Das ausgewählte Betriebssystem-Image wird nun auf dem Zielcomputer bereitgestellt. Bevor das Betriebssystem startet, fügt das OS-Bereitstellungstool in der WinPE-Umgebung automatisch die erforderlichen Treiber zum bereitgestellten Image hinzu.
  3. Nachdem das Betriebssystem gestartet ist, installiert Windows diese Treiber automatisch auf dem Zielcomputer.

 

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