Hochverfügbarkeit
ADSelfService Plus nutzt automatisches Failover, um Hochverfügbarkeit im Falle von System- und Produktfehlern zu gewährleisten. Das bedeutet im Wesentlichen, dass wenn der ADSelfService Plus Dienst auf einem Rechner ausfällt, eine andere Instanz von ADSelfService Plus auf einem anderen Rechner automatisch übernimmt. Dies stellt sicher, dass Endbenutzer ununterbrochenen Zugriff auf Produktfunktionen wie Selbstbedienungs-Passwortverwaltung und Single Sign-On erhalten.
Wichtige Punkte, die zu beachten sind:
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Um Hochverfügbarkeit zu implementieren, müssen Sie ADSelfService Plus auf zwei Maschinen installieren
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Die ADSelfService Plus Instanz, mit der Sie Hochverfügbarkeit konfigurieren, fungiert als primärer Server. Die andere Instanz fungiert als Standby-Server
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Beide Server verwenden dieselbe Datenbank. Zu jedem Zeitpunkt bedient der primäre Server Benutzeranfragen, während der andere passiv ist.
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Wenn der primäre Server eine anhaltende Ausfallzeit erfährt, wird der Standby-Server aktiv und bedient alle Anfragen.
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Für Hochverfügbarkeitskonfigurationen benötigen Sie eine virtuelle IP-Adresse.
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Ihr Konto benötigt für die Erstkonfiguration Domain-Admin-Rechte.
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Es wird empfohlen, einen externen Datenbankserver (unterstützte Datenbanken sind PostgreSQL und Microsoft SQL) zu verwenden, um eine bessere Hochverfügbarkeit in ADSelfService Plus zu gewährleisten. Die Verwendung der integrierten PostgreSQL-Datenbank kann bei Ausfall des primären Servers zu einem Datenbankverbindungsfehler führen, wodurch das Produkt nicht mehr funktionsfähig ist.
- Hochverfügbarkeit kann nur implementiert werden, wenn das Add-on Failover & Secure Gateway Services erworben wurde. Besuchen Sie unseren Store um Failover & Secure Gateway Services zu kaufen.
Voraussetzungen
Stellen Sie vor der Konfiguration der Hochverfügbarkeit in ADSelfService Plus sicher, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind.
Bedingung 1: ADSelfService Plus muss heruntergeladen und auf zwei separaten Maschinen installiert sein.
Wenn Sie ADSelfService Plus bereits besitzen, aktualisieren Sie Ihre Installation auf die neueste Version und stellen Sie sicher, dass Sie die neueste Version von ADSelfService Plus auch auf der zweiten Maschine herunterladen und installieren.
Bedingung 2: Die ADSelfService Instanz auf beiden Maschinen sollte
- als Dienst laufen.
- dieselbe Build-Architektur (32-Bit oder 64-Bit) und Build-Nummer haben.
- Mitglieder derselben Domäne sein und mit demselben Subnetz verbunden sein.
- Die AD-Domänen müssen mit einem Dienstkonto konfiguriert sein, das Domain-Admin-Rechte besitzt. Beachten Sie, dass die Domain-Admin-Rechte nur während der ersten Hochverfügbarkeitskonfiguration erforderlich sind. Sobald Hochverfügbarkeit konfiguriert wurde, kann das Dienstkonto auf eines mit weniger Rechten geändert werden, je nach weiteren konfigurierten Funktionen.
- Eine ununterbrochene Freigabe des Installationsverzeichnisses zwischen der primären und sekundären Instanz muss gewährleistet sein.
Aktivierung der Hochverfügbarkeit
Folgen Sie den unten angegebenen Schritten um Hochverfügbarkeit zu aktivieren:
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Laden Sie ADSelfService Plus auf zwei separaten Maschinen herunter und installieren Sie es.
- Wenn Sie ADSelfService Plus bereits besitzen, aktualisieren Sie es auf die neueste Version. Laden Sie auf der zweiten Maschine die neueste Version herunter und installieren Sie sie.
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Gehen Sie zu Admin → Enterprise Essentials → High Availability.
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Wählen Sie Hochverfügbarkeit aktivieren.

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Im Primärer Server Abschnitt wird die URL des aktuell genutzten ADSelfService Plus-Servers automatisch ausgefüllt.
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Im Abschnitt Standby-Server geben Sie ein:
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Im Virtuellen IP Abschnitt geben Sie ein:
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Eine einzelne IP, mit der Sie sowohl auf den primären als auch auf den Standby-Server zugreifen können. Wenn das Produkt über diese IP verwendet wird, werden die Daten direkt über den gerade aktiven Server geleitet.
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Der Virtuelle Hostname.
Hinweis: Ein virtueller Hostname ist der Aliasname für die virtuelle IP.
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Klicken Sie Speichern.
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Nachdem die Einstellungen gespeichert wurden, müssen Sie den primären Server zuerst neu starten und anschließend den Standby-Server, um die Hochverfügbarkeit zu aktivieren.
Hinweis:
Sobald Hochverfügbarkeit aktiviert ist, müssen Sie:
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Die Zugriffs-URL mit dem virtuellen Hostnamen aktualisieren, den die Benutzer beim Zugriff auf ADSelfService Plus verwenden.
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Die virtuelle IP-Adresse zum IP-Beschränkungslisten auf der Admin-Login-Seite(falls diese aktiviert ist) hinzufügen. Diese Option finden Sie unter Admin-Tab → Anmeldeeinstellungen → Allgemein.

Deaktivierung der Hochverfügbarkeit
Hochverfügbarkeit kann nur vom Standby-Server deaktiviert werden.
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Fahren Sie den primären Server herunter.
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Greifen Sie auf ADSelfService Plus zu. Dies leitet Sie automatisch zum Standby-Server weiter.
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Gehen Sie zu den Hochverfügbarkeit Einstellungen unter dem Admin Reiter und deaktivieren Sie die Option Hochverfügbarkeit aktivieren.
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Klicken Sie Speichern.
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Starten Sie zuerst den Standby-Server und danach den primären Server neu.
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