Ein Wiederherstellungsschlüssel ist eine 48-Bit-Zeichenfolge, die verwendet wird, um ein verschlüsseltes Laufwerk zu entsperren, wenn das Passwort vergessen wurde. Selbst wenn die Hardware schwer beschädigt ist, kann der Inhalt des Laufwerks weiterhin wiederhergestellt werden, indem es in einem anderen Computer installiert und der richtige Wiederherstellungsschlüssel angegeben wird. Er ist auch nützlich, wenn der Benutzer sein Passwort vergisst.
Sobald eine BitLocker-Verschlüsselungsrichtlinie bereitgestellt wird, beginnt der Konfigurationsprozess während des PC-Starts, wobei automatisch ein Wiederherstellungsschlüssel erzeugt wird. Administratoren können BitLocker-Richtlinien erstellen oder ändern, um sicherzustellen, dass der Wiederherstellungsschlüssel im Domänencontroller aktualisiert wird.
Hier sehen Sie, wie die Abfrage des Wiederherstellungsschlüssels beim Start aussieht: 
HINWEIS: Sowohl Windows AD als auch Azure AD unterstützen die Sicherung von Wiederherstellungsschlüsseln.
Um das Abrufen des Wiederherstellungsschlüssels zu vereinfachen, wird empfohlen, den Schlüssel im Domänencontroller zu sichern. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
HINWEIS: Durch das Aktivieren dieser Option wird sichergestellt, dass jeder neu erzeugte Schlüssel automatisch in Active Directory aktualisiert wird.
Der Wiederherstellungsschlüssel wird während der BitLocker-Konfiguration automatisch erzeugt und kann für Domänenbenutzer in AD gesichert werden. Wenn der Endbenutzer seine PIN oder Passphrase vergisst, kann der Administrator den Wiederherstellungsschlüssel mit den folgenden Schritten abrufen:
Wiederherstellungsschlüssel-ID finden: Unter „Verwaltete Systeme“ in der Konsole befindet sich die Wiederherstellungsschlüssel-ID, mit der sich der Wiederherstellungsschlüssel für einen bestimmten Computer finden lässt.

Wiederherstellungsschlüssel abrufen: Geben Sie die Wiederherstellungsschlüssel-ID oder den Computernamen im Abschnitt „Wiederherstellungsschlüssel abrufen“ ein, um auf den Wiederherstellungsschlüssel zuzugreifen. Sobald auf den Schlüssel zugegriffen wurde, wird er beim nächsten Start des Geräts rotiert.

Hinweis: Ein neuer Wiederherstellungsschlüssel wird beim nächsten Systemneustart automatisch erzeugt, wenn nach der Bereitstellung einer BitLocker-Richtlinie über Endpoint Central auf den vorhandenen Schlüssel zugegriffen wird.
Mit der Funktion „Wiederherstellungsschlüssel exportieren“ können Sie eine sichere Sicherung aller Wiederherstellungsschlüssel von Geräten in einer passwortgeschützten XLSX-Datei erstellen. Dadurch wird das Abrufen von Wiederherstellungsschlüsseln vereinfacht und Zeit sowie Aufwand gespart.
Sie können auch ein Dateipasswort festlegen, um die Datei zu schützen.
Um die Sicherheit sensibler Wiederherstellungsinformationen zu gewährleisten, ist zur Dateiherunterladung eine Benutzerauthentifizierung erforderlich.
Administratoren können Active Directory-Objekte mit der Konsole „Active Directory-Benutzer und -Computer“ (ADUC) verwalten, die auch als Remoteserver-Verwaltungstool (RSAT) zum Abrufen des Wiederherstellungsschlüssels von einem Windows-Computer verwendet werden kann. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Klicken Sie auf „BitLocker-Wiederherstellung“, um den Wiederherstellungsschlüssel und die Passwort-ID anzuzeigen.

Sie haben den Wiederherstellungsschlüssel eines Windows-Computers mit ADUC erfolgreich gefunden.
Der Wiederherstellungsschlüssel ist für die Datensicherheit von entscheidender Bedeutung. Selbst nachdem der Schlüssel auf dem Endpoint Central-Server gespeichert wurde, kann er im Active Directory des Kunden (sowohl Azure AD als auch lokales AD) gesichert werden. Wenn ein Computer aus SoM entfernt wird, bleibt der Wiederherstellungsschlüssel bis zu einem Jahr auf dem Server erhalten und kann mithilfe der Wiederherstellungsschlüssel-ID abgerufen werden. Um die Aufbewahrung von Wiederherstellungsschlüsseln zu aktivieren, schalten Sie die Option auf der Seite „Wiederherstellungsschlüssel abrufen“ ein. Die Verschlüsselung beginnt erst, wenn der Wiederherstellungsschlüssel erfolgreich auf dem Server gespeichert wurde.

Wenn Sie weitere Fragen haben, lesen Sie bitte unseren Abschnitt Häufig gestellte Fragen für weitere Informationen.
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