Online-Imaging durchführen
Bevor Sie den Imaging-Prozess starten, stellen Sie sicher, dass Sie das gewünschte System mit dem erforderlichen Betriebssystem und den erforderlichen applicationen eingerichtet haben. Nachdem Sie das System eingerichtet haben, führen Sie die unten angegebenen Schritte aus, um Online-Imaging durchzuführen:
- Klicken Sie auf die Registerkarte Images.
- Wählen Sie unter Online Imaging die Option Create Image aus.
- Wählen Sie das Büro aus, in dem sich der Imaging-Computer (Zielcomputer) befindet. Bei der On-Premise-Edition kann es sich um ein lokales oder entferntes Büro handeln, während es sich bei der Cloud-Edition nur um ein entferntes Büro handeln kann.
Geben Sie die Computerdetails an, um die Image-Creator-Komponenten zu installieren:
Geben Sie die Details des Computers an (das gewünschte System, das Sie mit dem erforderlichen Betriebssystem und den erforderlichen applicationen eingerichtet haben), von dem Sie das Image erfassen möchten. Stellen Sie sicher, dass das gewünschte System, auf dem das Imaging durchgeführt wird, über die folgenden Berechtigungen verfügt:
- Admin$-Berechtigungen.
- Der Systembenutzer sollte über Administratorrechte verfügen.
- Remotezugriffsberechtigungen.
Die Image-Creator-Komponenten werden nun auf dem gewünschten System installiert, um das Imaging durchzuführen.
- Festplattenpartitionen:
Wählen Sie die Festplattenpartitionen aus, die Sie in das Image aufnehmen möchten. Sie können die verfügbaren Festplattenpartitionen auf dem gewünschten System sehen. Wählen Sie die Partitionen aus, die Sie in das Image aufnehmen möchten. System-/Firmware-Partitionen, vom Betriebssystem reservierte Partitionen und Betriebssystempartitionen werden standardmäßig ausgewählt. Stellen Sie sicher, dass Sie diese nicht abwählen, da diese Partitionen erforderlich sind, um das System nach der Betriebssystembereitstellung zu starten. - Image-Komprimierungsrate:
Wählen Sie die Image-Komprimierungsrate aus. Wenn die Geschwindigkeit der Image-Erstellung höher sein soll, setzen Sie die Komprimierungsrate niedrig. Wir bieten drei Komprimierungsraten an: niedrig, mittel und hoch:- Niedrige Komprimierungsrate - Die Geschwindigkeit der Image-Erstellung ist höher.
- Mittlere Komprimierungsrate - Die Geschwindigkeit der Image-Erstellung ist mittel.
- Hohe Komprimierungsrate - Die Geschwindigkeit der Image-Erstellung ist geringer.
- Speichernutzung:
Wählen Sie die Stufe der Speichernutzung aus. Basierend auf der ausgewählten Stufe wird der Arbeitsspeicher (RAM) während des Imaging-Prozesses verwendet. - Image-Repository:
Wählen Sie das entsprechende Image-Repository aus, in dem Sie das Image speichern möchten. Erstellen Sie ein Image-Repository, eine Netzwerkfreigabe, deren Anmeldeinformationen über Lese- und Schreibberechtigungen zum Speichern des erfassten Images verfügen sollten. Stellen Sie sicher, dass im Repository genügend Speicherplatz vorhanden ist, um die Images zu speichern. Während der Bereitstellung greifen die Client-Computer auf die Images im Image-Repository zu. In diesem Dokument erfahren Sie, wie Sie einen Ordner freigeben.
Hinweis: Wenn Sie ein Image eines Computers erstellen, der sich in einem entfernten Büro befindet, wählen Sie das entsprechende Repository aus, das im ausgewählten entfernten Büro zugänglich ist.
- Klicken Sie nun auf Start Imaging oder Shrink partition & start imaging. Mit der Option Shrink partition & start imaging können Sie die Partitionen vor dem Erstellen des Images verkleinern. Klicken Sie hier, um mehr über das Verkleinern von Partitionen zu erfahren.
- Treiber-Repository:
Wenn zuvor kein Treiber-Repository erstellt wurde, muss ein Treiber-Repository erstellt werden. Treiber, die während des Imaging automatisch erkannt werden, werden hier gespeichert. Erstellen Sie ein Treiber-Repository, eine Netzwerkfreigabe, deren Anmeldeinformationen über Lese- und Schreibberechtigungen zum Speichern der gesammelten Treiber verfügen sollten. Die Client-Computer können dann über das Treiber-Repository auf die Treiber zugreifen, wodurch eine hardwareunabhängige Bereitstellung ermöglicht wird.
Das Imaging wird nun auf dem gewünschten System gestartet. Falls erforderlich, können Sie den Imaging-Prozess anhalten, stoppen und erneut durchführen. Sobald das Imaging abgeschlossen ist, werden die Images im Image-Repository gespeichert. Der nächste Schritt besteht darin, das Image für die Bereitstellung anzupassen. In diesem Dokument erfahren Sie, wie Sie die Image-Bereitstellung anpassen können.
Hinweis:
- Stellen Sie sicher, dass sich das gewünschte System, auf dem das Imaging durchgeführt wird, während des gesamten Imaging-Prozesses immer im Netzwerk befindet.
- Fahren Sie das System während des Imaging nicht herunter und starten Sie es nicht neu, da dies den Imaging-Prozess unterbrechen würde.
- Das Layout der Festplattenpartitionen wird auf dem Zielcomputer repliziert, auf dem das Image bereitgestellt wird.
Wichtige Punkte:
- Imaging wird auf allen Windows-Betriebssystemen ab Windows XP unterstützt.
- Imaging wird auf Basisdatenträgern unterstützt, die die Partitionsstile Master Boot Record (MBR) und GUID Partition Table (GPT) verwenden.
- Imaging wird auf den Festplattentypen HDD (Hard Disk Drive), SSHD (Solid State Hybrid Drive) und SSD (Solid State Drive) unterstützt.
- Imaging wird auf virtuellen Hyper-V-Maschinen unterstützt.
Sie haben das Image nun erfolgreich mit der Online-Imaging-Methode erfasst.