Protokolldatei-Überwachung
Jede Anwendung schreibt Statusmeldungen, Fehlermeldungen und andere wichtige Informationen in ihr Protokoll. Es ist sehr mühsam, all diese umfangreichen Protokolldateien zu durchsuchen, um die Anwendungsleistung zu verstehen. Um solche geschäftskritischen Anwendungen in Echtzeit zu verwalten, ist die Überwachung ihrer Protokolldateien notwendig. OpManager bietet agentenbasierte Protokolldatei-Überwachung für Echtzeit-Fehler- und Leistungsmanagement.
Wie funktioniert die Protokolldatei-Überwachung?
Der auf dem Zielsystem installierte Überwachungsagent überwacht die Protokolldateien kontinuierlich auf die erforderliche Zeichenfolge (sie kann sogar im Regex-Format vorliegen). Sobald diese Zeichenfolge oder das angegebene, per Regex übereinstimmende Zeichenfolgenformat erkannt wird, benachrichtigt er sofort den OpManager-Server, der daraufhin basierend auf dem für diesen Dateimonitor angegebenen Abfrageintervall einen Alarm auslöst.
Voraussetzungen:
Im Feld "Datei enthält" können Benutzer entweder die Suchzeichenfolge [gesamte Wortfolge / bestimmtes Wort] oder eine Zeichenfolge im Format eines regulären Ausdrucks eingeben.
HINWEIS:
Bitte stellen Sie bei Regex-Musterzeichenfolgen sicher, dass Sie weder Trennzeichen noch Flags zusammen mit Ihrem Regex angeben.
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Regex intern getestet haben, bevor Sie ihn in OpManager konfigurieren.
Im folgenden Beispiel ist der erste Regex zulässig, während der zweite und dritte nicht akzeptiert werden.
Nachfolgend finden Sie einige weitere Beispiele dafür, wie der Regex verwendet werden muss.
| Korrekte Version | Falsche Version |
|---|---|
| ((Destination).*(Suspend)) | /.*[Destination].*[suspend]/gi |
| [error|critical] | /[error|critical]/ |
| ^.*Exception.*$ | /^.*Exception.*$/gm |
Sie können einen Protokolldatei-Monitor auch über die Snapshot-Seite eines bestimmten Geräts hinzufügen.
Sie haben erfolgreich einen Protokolldatei-Monitor erstellt.
Hinweis:
Wenn das Dateiüberwachungsintervall geändert wird, wird die übereinstimmende Zeichenfolge, die im aktuellen Abfragezeitraum (altes Überwachungsintervall) erschienen ist, ignoriert, und daher wird kein Alarm erzeugt. Der Alarm wird ab der nächsten Abfrage wie üblich basierend auf dem neuen Überwachungsintervall ausgelöst.
Zum Beispiel:
Im obigen Fall wird der Agent die Suchzeichenfolge ignorieren, die um 10:02 Uhr erschienen ist. Er startet ab 10:03 Uhr einen neuen Überwachungszyklus basierend auf dem neuen Überwachungsintervall (10 Minuten).