Mit der Einführung der agentenbasierten Überwachung in OpManager können Benutzer nun eine schlanke Softwarekomponente namens „Agent“ auf ihren Netzwerkgeräten wie Windows-Servern und Unix-Servern installieren, um OpManager bei der Überwachung Ihrer Geräte zu unterstützen. Der Agent übernimmt alle Abfrageaktionen in Bezug auf dieses Gerät von OpManager, sodass Ihr OpManager-Server effizienter arbeiten kann. Für einen reibungslosen Betrieb von OpManager ohne Änderungen an der Lastkonfiguration wird empfohlen, den Agenten auf nicht mehr als 1000 Geräten zu installieren.
Wenn der OpManager-Agent auf einem Gerät installiert ist, das bereits über SNMP/WMI oder andere Protokolle in OpManager überwacht wird, wird der Agent als inaktiver Agent eingestuft. In diesem Zustand bleibt der Agent installiert, nimmt jedoch nicht aktiv an Überwachungsaktivitäten teil, da die Überwachung des Geräts bereits über bestehende Methoden erfolgt.
Wenn ein Gerät vollständig mit dem OpManager-Agenten überwacht wird (ohne auf SNMP/WMI zurückzugreifen), fungiert der Agent als Überwachungsagent. In diesem Modus werden alle Datenerfassung, Leistungsüberwachung und Zustandsprüfungen direkt vom auf dem Gerät installierten Agenten durchgeführt.
Bevor Sie den Agenten installieren und Ihre Netzwerkgeräte überwachen, stellen Sie sicher, dass die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Die unten aufgeführten Voraussetzungen gelten sowohl für Windows- als auch für Linux-Geräte.
Hardwareanforderungen
Dies sind die Mindestspezifikationen, die auf dem Gerät erforderlich sind, auf dem der OpManager-Agent installiert wird:
| Parameter | Windows | Linux | FreeBSD | OS X |
| Prozessorgeschwindigkeit | 1.0 GHz | 1.0 GHz | 1.0 GHz | 1.0 GHz |
| RAM | 512 MB | 512 MB | 512 MB | 512 MB |
| Festplattenspeicher | 100 MB | 70 MB | 70 MB | 70 MB |
Unterstützte Betriebssystemversionen:
Der OpManager-Agent unterstützt alle wichtigen Versionen von Microsoft Windows- und Unix-Systemen, wie unten aufgeführt:
| Windows-Betriebssystem | |
| Software | Unterstützte Versionen |
| Windows-Betriebssystem | Windows 11/ Windows 10/ Windows 8.1/ Windows 8/ Windows 7/ Windows Vista |
| Windows-Server-Betriebssystem | Windows Server 2025/ 2022/ 2019/ 2016/ 2012 & 2012 R2/ 2008 & 2008 R2 |
| Unix-Betriebssystem | |
| Linux-Distributionen | Unterstützte Versionen |
| Ubuntu | 14.04 und höher (x86_64) 16.04 und höher (Armv8 64bit) |
| Debian | Debian 7 „Wheezy“, Debian 8 „Jessie“, Debian 9 „Stretch“ und höher |
| Red Hat | 6 und höher |
| CentOS | 6 und höher |
| CentOS Stream | 8 und höher |
| Rocky Linux | 8 und höher |
| AlmaLinux | 8 und höher |
| SUSE | SUSE 11 und höher, SLES 12 und höher, open SUSE 15 und höher |
| Fedora | Fedora 26 und höher (x86_64) Fedora 27 und höher (ARM v8 64bit) |
| Mandriva Linux | 21.1 und höher |
| Gentoo Linux | 3.0.31 und höher |
| Linux Mint | 6 und höher |
| Cloud-/ Server- und containerbasiertes UNIX | |
| Oracle Linux | 6.8 und höher |
| Amazon Linux | 2 und höher |
| CoreOS | 37.20230205.3.0 und höher |
| Andere UNIX-Systeme | |
| OSX | 10 und höher |
| FreeBSD | 9 und höher |
| IBM AIX | 6.1, 7.1 und 7.2 |
| Oracle Solaris | 10 und höher (x86_64) |
Portanforderungen
Um einen reibungslosen Betrieb der agentenbasierten Überwachung in OpManager sicherzustellen, müssen die folgenden Ports in der Firewall geöffnet/verfügbar sein, bezogen auf das überwachte Gerät.
| Kommunikation zwischen Agent und OpManager-Server | |||
|---|---|---|---|
| Port | Protokoll | Richtung | Beschreibung |
| Port des OpManager-WebServers* (https) | TCP | Ausgehend | Wird zur Kommunikation mit dem OpManager-Server verwendet, um Daten zu übertragen. (8061 standardmäßig) |
SSL in OpManager aktivieren
Um den agentenbasierten Überwachungsmodus in OpManager zu verwenden, muss SSL aktiviert werden, um eine sichere Kommunikation zu gewährleisten. Klicken Sie hier, um ausführlich zu erfahren, wie Sie SSL in OpManager aktivieren können.
Kommunikation zwischen dem Gerät und dem OpManager-Server:
Bevor Sie mit dem Installationsprozess beginnen, stellen Sie sicher, dass der OpManager-Webclient im Internet-Explorer-Browser von dem Endgerät aus erreichbar ist, auf dem Sie den Agenten installieren möchten.
Die folgenden Voraussetzungen gelten nur für Windows-Geräte.
Portanforderung für die Remote-Agentenbereitstellung über die Benutzeroberfläche (Agent bereitstellen)
Für die Remote-Bereitstellung sollten die Ports 135 und 445 in Bezug auf das überwachte Gerät offen und eingehend sein. Zunächst wird Port 135 verwendet. RPC wechselt später zu einem zufälligen Port aus dem TCP-Dynamikportbereich. Dieser Dynamikportbereich muss ebenfalls geöffnet werden (eingehend).
HINWEIS:
Ausschlüsse in Endpoint-Management-Lösungen hinzufügen:
Wenn in Ihrem Netzwerk Endpoint-Management-Lösungen zur Verwaltung Ihrer Client-Computer eingesetzt werden, müssen diese applicationen zur Ausschlussliste hinzugefügt werden, damit der OpManager-Agent ohne Probleme ausgeführt werden kann:
Die folgenden Voraussetzungen gelten nur für Unix-Geräte.
Nachdem Sie alle Voraussetzungen überprüft haben, fahren Sie mit der Installation fort. Detaillierte Schritte und Hinweise zur Einrichtung finden Sie auf der Hilfeseite zur Installation.