Konfigurieren von Schwellenwerten für Hyper-V-Hosts und VMs

Die sofort einsatzbereiten Angebote von OpManager umfassen Monitoring-Vorlagen für Hyper-V-Hosts und VMs. Mithilfe dieser Vorlagen können Sie Schwellenwerte für mehrere Hosts und VMs auf einmal konfigurieren. Der Vorgang ähnelt dem Konfigurieren von Schwellenwerten für Monitore, die für Windows-/Linux-Server verfügbar sind.

So konfigurieren Sie die Schwellenwerte und wenden die Vorlage an:

  1. Gehen Sie zu Einstellungen → Konfiguration → Gerätevorlagen.
  2. Sie finden die Vorlagen HyperV-Server und HyperV Virtual Machine jeweils für Hosts und VMs. Klicken Sie auf die gewünschte Vorlage.
     

    Schwellenwertkonfiguration für Hyper V in OpManager: Ändern von Gerätevorlagen aus der HyperV-Vorlage

  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Schwellenwerte bearbeiten, um den Schwellenwert und den Rücksetzungswert für die gewünschten Monitore zu konfigurieren.
     

    Schwellenwertkonfiguration für Hyper V in OpManager: Bearbeiten von Schwellenwerten aus der HyperV-Vorlage

  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf Zuordnen, damit die Geräte die Konfigurationen in der Vorlage übernehmen. Klicken Sie beim Zuordnen der Vorlage für die Geräte auf Anwenden & Überschreiben, um die alten Konfigurationen zu entfernen und die neuen Konfigurationen aus der Vorlage hinzuzufügen.
Hinweis: Um die Schwellenwerte eines einzelnen Hosts zu bearbeiten, gehen Sie zu dessen Snapshot-Seite (navigieren Sie zu Inventar -> Geräte und klicken Sie dann auf ein Gerät, um dessen Snapshot-Seite anzuzeigen) und klicken Sie anschließend auf die Registerkarte Monitore. Klicken Sie auf das Symbol „Bearbeiten“ eines Monitors, um dessen Schwellenwerte zu bearbeiten.

Sie können adaptive Schwellenwerte für CPU-Auslastung, Speicherauslastung und Antwortzeit-Monitore auch global in OpManager unter Einstellungen -> Monitoring -> Monitor-Einstellungen konfigurieren. Erfahren Sie mehr über adaptive Schwellenwerte.

Nachdem die Schwellenwerte nun konfiguriert sind, löst OpManager entsprechende Warnmeldungen aus, wenn die Schwellenwerte überschritten werden. Durch das Konfigurieren von Benachrichtigungsprofilen können Benutzer die Warnung einfach an ein ITSM-Tool oder einen Messaging-Dienst weiterleiten. Benutzer können außerdem Workflows erstellen, um erste Abhilfemaßnahmen zu automatisieren. Dadurch wird die für die Fehlerbehebung benötigte Zeit verkürzt.