Active-Directory-Überwachung in OpManager

Die Funktion zur Active-Directory-Überwachung bringt OpManager einen Schritt weiter bei der proaktiven Überwachung von Windows-Umgebungen. Die Systemressourcen der Domänencontroller, auf denen sich die Active-Directory-(AD)-Datenbank befindet, sowie einige kritische Active-Directory-Dienste werden in OpManager überwacht.

Um die AD-Überwachung einfacher und leichter zugänglich zu machen, werden die Domänencontroller unter Infrastrukturansichten in einer separaten Kategorie klassifiziert. Die Kategorisierung eines Geräts als Domänencontroller erfolgt automatisch, wenn SNMP aktiviert ist. Die Systemressourcen des Geräts und die AD-Dienste werden mithilfe von WMI überwacht. Bitte beachten Sie, dass Benutzer AD-Dienste mit den für WMI erforderlichen Berechtigungen überwachen können und dafür keine separaten Berechtigungen benötigen.

Im Folgenden sind die AD-Dienstmonitore aufgeführt, die standardmäßig zugeordnet sind.

  1. Windows-Zeitdienst : Dieser Dienst synchronisiert die Zeit zwischen Domänencontrollern und verhindert dadurch Zeitabweichungen.
  2. DNS-Clientdienst : Dieser Dienst löst DNS-Namen von (Domain Name Server) auf und speichert sie zwischen.
  3. Dateireplikationsdienst : Dieser Dienst sorgt für die Synchronisierung von Dateiverzeichnisinhalten zwischen mehreren Servern.
  4. Interstandort-Messagingdienst : Dieser Dienst wird für die mailbasierte Replikation zwischen Standorten verwendet. Active Directory unterstützt die Replikation zwischen Standorten mithilfe von SMTP über IP-Transport.
  5. Kerberos-Schlüsselverteilungscenter-Dienst : Dieser Dienst ermöglicht Benutzern die Anmeldung am Netzwerk mithilfe des Authentifizierungsprotokolls Kerberos Version 5.
  6. Sicherheitskonten-Manager-Dienst : Dieser Dienst signalisiert anderen Diensten, dass das Subsystem des Sicherheitskonten-Managers bereit ist, Anfragen anzunehmen.
  7. Server-Dienst : Dieser Dienst ermöglicht dem Computer, auf Basis des SMB-Protokolls eine Verbindung zu anderen Computern im Netzwerk herzustellen.
  8. Arbeitsstationsdienst : Dieser Dienst stellt Netzwerkverbindungen und Kommunikation bereit.
  9. Remoteprozeduraufrufdienst (RPC) : Dieser Dienst stellt die Namensdienste für RPC-Clients bereit.
  10. Net-Logon-Dienst : Dieser Dienst unterstützt die Passthrough-Authentifizierung von Kontoanmeldeereignissen für Computer in einer Domäne.

Monitore für AD-Dienste konfigurieren

Konfiguration auf Geräteebene

  1. Öffnen Sie die Seite "Geräteübersicht", indem Sie zu "Inventar -> Geräte" navigieren und dann auf ein Gerät klicken. Active-Directory-Überwachung in OpManager
  2. Wechseln Sie zur Registerkarte "Monitore" und dort zum Bereich "Active-Directory-Monitore".
  3. Nun wird eine Liste aller verfügbaren AD-Monitore angezeigt.
  4. Klicken Sie nun oben rechts auf der Seite auf die Schaltfläche "Aktionen" und wählen Sie dann "Monitor hinzufügen" aus. Active-Directory-Überwachung in OpManager
  5. Wählen Sie nun die relevanten Monitore aus und klicken Sie unten auf die Schaltfläche "Hinzufügen". Active-Directory-Überwachung in OpManager

Die Monitore sind dem Gerät nun erfolgreich zugeordnet. Stellen Sie sicher, dass Sie für die Gerätezuordnung die richtigen WMI-Anmeldedaten verwendet haben, da OpManager diese Anmeldedaten zur Kommunikation mit den Geräten verwendet.

Massenkonfiguration

  1. Um Monitore mehreren Geräten gleichzeitig zuzuordnen, navigieren Sie zu "Einstellungen -> Überwachung -> Anwendungsmonitore".
  2. Wählen Sie unter "Active Directory" die Monitore aus, die Sie zuordnen möchten. Sie können sogar das Überwachungsintervall und die Schwellenwerte in den entsprechenden Spalten ändern.
  3. Wählen Sie im Abschnitt "Verfügbare Geräte" die Geräte aus, die Sie zuordnen möchten, und verschieben Sie sie anschließend in den Abschnitt "Ausgewählte Geräte".
  4. Klicken Sie auf "Speichern".
  5. Sobald die Monitore ausgewählt sind, klicken Sie oben rechts auf "Konfiguration anwenden". Active-Directory-Überwachung in OpManager

Active-Directory-Überwachung in OpManager

Überwachen Sie Ihr Active Directory proaktiv, indem Sie geeignete Schwellenwerte festlegen

Sie können die Active Directories auf Ihrem Domänencontroller überwachen, indem Sie Schwellenwerte konfigurieren. Im Falle einer Schwellenwertverletzung werden Warnmeldungen erzeugt. Durch das Konfigurieren relevanter Benachrichtigungsprofile und deren Zuordnung zu den jeweiligen Geräten werden Warnmeldungen so früh wie möglich an die entsprechende Person gesendet. Darüber hinaus können Benutzer den Erkennungsprozess auch mithilfe der Funktion Regel-Engine für die Erkennung automatisieren.

Visualisieren Sie Ihre Active-Directory-Überwachungsaktivitäten

Unter der Registerkarte "AD" auf der Seite "Geräteübersicht" können Benutzer jetzt alle Daten zur Active-Directory-Überwachung sehen. Diese Registerkarte dient als Dashboard, auf dem Sie Einblicke in Ihre aktuellen Alarme, die überwachten AD-Dienste, den Status der AD-Dienste usw. erhalten.

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